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Nutzungsbedingungen

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. An alle Eltern der künftigen siebten Klassen (BWR-Zweig) gingen vergangene Woche Rundschreiben raus, die unser Projekt vorstellen und den Eltern die Möglichkeit geben, ihr Kind für diese Klasse an- bzw. abzumelden. Bisher kam ausnahmslos positives Feedback. Wie erwartet ist es vor allem die Tatsache, dass die Schule die Endgeräte stellt, die vielen Eltern die Hemmungen zu nehmen scheint. Das ist natürlich zunächst sehr positiv. Schon jetzt haben wir mehr Schüler als Platz in der Klasse ist, sodass wir um das Losen nicht herumkommen werden…

Damit später die Nutzung und der Alltag mit den Geräten möglichst reibungslos verläuft, ist es natürlich notwendig, einige Spielregeln aufzustellen. Schlauere und juristisch besser ausgebildete Köpfe haben sich hierzu Gedanken gemacht und nun dieses Dokument zusammengestellt, das von dem jeweiligen Schüler bzw. der Schülerin und einem Erziehungsberechtigten gemeinsam unterzeichnet werden muss, bevor das iPad über den Tisch geht.

Hier ist die Datei als PDF zu finden: PI_FNR_Tablet_Nutzungsordnung

Kürzestgeschichten erzählen mit Tellagami

Tellagami ist eine App, mit deren Hilfe Schüler eine selbst erstellte Figur vor verschiedenen Hintergründen erzählen lassen können. Der Reiz für den Unterricht besteht neben der multimedialen Aufbereitung vor allem darin, dass die Schüler nicht selbst reden, was gerade scheuen Jugendlichen zugute kommt, und darin, dass die einzelnen Videos nicht länger als 30 Sekunden sein können, was also eine Kürzung des Materials bedeutet. Eine Sache, die vielen Schülern nicht gerade leicht fällt.
Die Schüler können dabei die Figur mit allerlei Frisuren, Kleidung und anderen Kinkerlitzchen ausstaffieren. Hintergründe werden von der App gestellt, es ist jedoch auch möglich, einen eigenen Hintergrund aus dem Fotoarchiv zu verwenden. Somit eignet sich die App vor allem für den Sprachunterricht.
In Deutsch:
– Charakterisierung
– Gedichte
– Kurzerzählungen
– Schüler erzählen über sich
– Konflikte
– eigene Nachrichtensendung
– kurze Inhaltsangaben erstellen

In Englisch:
– wichtige historische Persönlichkeiten vorstellen
– Schüler erzählen über sich auf englisch
– Kurznachrichten
– kleine Rollenspiele
– Perspektive einer anderen Figur einnehmen
– Interviews

Bestimmt gibt es noch mehr. Die App ist kostenlos, gegen Bares gibt es noch mehr Kostüme und Accessoires.
Fazit: Unbedingt ausprobieren!

Projektvorbereitungen

Die Präsentation vor den Kollegen ist vorüber und das Projekt wurde im Kollegium wohlwollend angenommen. Um eine Fußball-Metapher einzubringen: Der Ball ist jetzt im Feld der Kollegen, denn wer in der iPad-Klasse mitmischen will, muss sich asap bei unserem Konrektor und Stundenplaner melden. Je mehr Kollegen er hat, desto besser kann er das neue Jahr planen.

Mittlerweile sind auch die ersten Pakete angekommen und wurden ausgepackt. Jetzt haben wir bereits Stative der Marke K&M. Die Stative sind robust gebaut und einfach zu bedienen. Das ist enorm wichtig für den Alltag. Das Tablet wird von den 3 Eckgreifern sehr gut gehalten und kann problemlos um 90° gedreht werden. Leider funktioniert das nur mit iPads ohne Hülle – schon bei ein wenig mehr Masse schnappt das Gerät einfach nicht mehr ein. Dennoch – für den Alltag sehr gut zu gebrauchen, vor allem bei Vorträgen und Filmprojekten.
Zur Beschallung kann Kollege Wiegl hoffentlich bald etwas schreiben. Zu guter Letzt sind auch die Router und einige Apple TV-Sets eingetroffen. Bei letzterem haben wir sparsam eingekauft in Hinblick auf die internationale Gerüchteküche, die besagt, dass im September vermutlich eine neue Version mit neuen Funktionen auf den Markt kommen soll. Das Problem: Router und Apple TV benötigen für vernünftige Tests etwas, das wir noch nicht haben: Vernünftiges W-LAN. Hier müssen wir uns noch ein wenig gedulden.

Und so beginnt es…

Am Dienstag, den 3.6. ist es voraussichtlich soweit: Im Rahmen einer Konferenz wird erstmals vorgestellt, wie wir uns das Projekt im nächsten Jahr vorstellen. Dann notieren wir uns die Namen der Lehrer, die gerne mitmachen wollen. Natürlich haben Simon und ich schon ein wenig vorgefühlt und wissen, dass es einige Kolleginnen und Kollegen gibt, die Interesse haben. Erste Fragen werden notiert (nicht geklärt, das würde zweifellos den Rahmen der Konferenz sprengen) und das, was kommen soll, wird allen hoffentlich schmackhaft gemacht. Währenddessen klären die wunderbar eifrigen Kolleginnen und Kollegen vom PI München noch letzte rechtliche Fragen. Und dann könnten schon allmählich die ersten Pakete mit Material unsere Schule erreichen. Geplant sind etwas über 40 Tablets, sowie einiges an Zusatzmaterial. Es wird spannend!

Popplet Logo

Popplet – schnell und stylisch

Mit der Brainstorming-App „Popplet“ können mühelos Ideen, Vorschläge, Arbeitsschritte, Vokabeln oder Begriffe gesammelt, sortiert und umstrukturiert werden. Auch Fotos und Zeichnungen lassen sich einbinden. Als i-Tüpfelchen jedoch können Schülerinnen und Schüler auch gemeinsam an einer Mindmap arbeiten – jeder auf dem eigenen iPad. Diesbezüglich ist mein Wissen derzeit leider noch theoretisch.

Popplet ist in zwei Versionen im AppStore zu finden:

Popplet lite (kostenlos, auf ein Projekt beschränkt)
Popplet (Vollversion, 4,49€)

Und hier ein Youtube-Video, das die Vorzüge der App kurz und knapp vorstellt:

http://youtu.be/aXw59G_gR58