Archiv für den Monat: Juni 2014

Kürzestgeschichten erzählen mit Tellagami

Tellagami ist eine App, mit deren Hilfe Schüler eine selbst erstellte Figur vor verschiedenen Hintergründen erzählen lassen können. Der Reiz für den Unterricht besteht neben der multimedialen Aufbereitung vor allem darin, dass die Schüler nicht selbst reden, was gerade scheuen Jugendlichen zugute kommt, und darin, dass die einzelnen Videos nicht länger als 30 Sekunden sein können, was also eine Kürzung des Materials bedeutet. Eine Sache, die vielen Schülern nicht gerade leicht fällt.
Die Schüler können dabei die Figur mit allerlei Frisuren, Kleidung und anderen Kinkerlitzchen ausstaffieren. Hintergründe werden von der App gestellt, es ist jedoch auch möglich, einen eigenen Hintergrund aus dem Fotoarchiv zu verwenden. Somit eignet sich die App vor allem für den Sprachunterricht.
In Deutsch:
– Charakterisierung
– Gedichte
– Kurzerzählungen
– Schüler erzählen über sich
– Konflikte
– eigene Nachrichtensendung
– kurze Inhaltsangaben erstellen

In Englisch:
– wichtige historische Persönlichkeiten vorstellen
– Schüler erzählen über sich auf englisch
– Kurznachrichten
– kleine Rollenspiele
– Perspektive einer anderen Figur einnehmen
– Interviews

Bestimmt gibt es noch mehr. Die App ist kostenlos, gegen Bares gibt es noch mehr Kostüme und Accessoires.
Fazit: Unbedingt ausprobieren!

Projektvorbereitungen

Die Präsentation vor den Kollegen ist vorüber und das Projekt wurde im Kollegium wohlwollend angenommen. Um eine Fußball-Metapher einzubringen: Der Ball ist jetzt im Feld der Kollegen, denn wer in der iPad-Klasse mitmischen will, muss sich asap bei unserem Konrektor und Stundenplaner melden. Je mehr Kollegen er hat, desto besser kann er das neue Jahr planen.

Mittlerweile sind auch die ersten Pakete angekommen und wurden ausgepackt. Jetzt haben wir bereits Stative der Marke K&M. Die Stative sind robust gebaut und einfach zu bedienen. Das ist enorm wichtig für den Alltag. Das Tablet wird von den 3 Eckgreifern sehr gut gehalten und kann problemlos um 90° gedreht werden. Leider funktioniert das nur mit iPads ohne Hülle – schon bei ein wenig mehr Masse schnappt das Gerät einfach nicht mehr ein. Dennoch – für den Alltag sehr gut zu gebrauchen, vor allem bei Vorträgen und Filmprojekten.
Zur Beschallung kann Kollege Wiegl hoffentlich bald etwas schreiben. Zu guter Letzt sind auch die Router und einige Apple TV-Sets eingetroffen. Bei letzterem haben wir sparsam eingekauft in Hinblick auf die internationale Gerüchteküche, die besagt, dass im September vermutlich eine neue Version mit neuen Funktionen auf den Markt kommen soll. Das Problem: Router und Apple TV benötigen für vernünftige Tests etwas, das wir noch nicht haben: Vernünftiges W-LAN. Hier müssen wir uns noch ein wenig gedulden.